Aktuelle Informationen der Interessengemeinschaft Gartenholz

22.06.2014

BPA beschließt neue Gespräche mit Delingsdorf und Aktualisierung der Famila-Trasse

Der Bau- und Planungsausschuss (BPA) hat in seiner Sitzung am 18.06.2014 beschlossen, dass die Verwaltung Gespräche mit der Gemeinde Delingsdorf führen soll, um auszuloten, ob andere Trassen auf ihrem Gemeindegebiet denkbar wären und wenn ja, unter welchen Voraussetzungen.

Darüber hinaus wurde beschlossen, die Varianten über das Famila-Grundstück mit einem Abzweig zur Kurt-Fischer-Straße im Hinblick auf die geplanten S-Bahn-Abstellgleise und die Elektrifizierung der Hauptstrecke zu aktualisieren und mit neuen Kosten zu versehen.

Mit dem Beschluss werden die Planungen zur Nordtangente wiederbelebt.

29.04.2012

Stadtverordnetenversammlung lehnt Gebietsänderung mit Delingsdorf ab –
Nordtangente gestoppt!

Die Stadtverordnetenversammlung hat am 23.04.2012 den Gebietsänderungsvertrag mit Delingsdorf mit 15:14 Stimmen abgelehnt. Wir begrüßen dies, weil die Einigung vorsah, dass Ahrensburg sich die Zustimmung zum Gebietstausch und damit zur Nordtangente von Delingsdorf mit insgesamt 750.000 EUR erkauft. Geld, das in Ahrensburg dringend gebraucht wird.

Die Entscheidung bedeutet zugleich das Aus für die Nordtangente. Eine richtige Entscheidung: Die Notwendigkeit für diese Straße ist nicht gegeben. Das Verhältnis von Kosten und Nutzen sowie von Vor- und Nachteilen rechtfertigen eine solch immense Investition nicht.

Diese Argumente haben sich durchgesetzt. Genau aus diesen Gründen gibt es in der Stadtverordnetenversammlung für die Nordtangente keine Mehrheit. Es gibt schon gar keine breite Mehrheit. Ohne die ist ein solches Projekt nicht realisierbar.

31.05.2011

Stadtverordnetenversammlung stimmt für Nordtangente

Die Stadtverordnetenversammlung hat nach kontroverser Debatte mit 16:13 Stimmen beschlossen, dass auf Basis des vorgeschlagenen Trassenkorridors die Planfeststellungsunterlagen für die Nordtangente erstellt werden sollen. Ein erster Grundsatzbeschluss für die Nordtangente, aber mit Sicherheit nicht die endgültige Entscheidung!

Das tatsächliche Meinungsbild aller Stadtverordneten wird damit nicht wiedergegeben. Fünf Stadtverordnete, die nach eigenem Bekunden gegen die Nordtangente sind, fehlten in der Sitzung. Einige waren verhindert, andere konnten oder wollten nicht für ihre Überzeugung eintreten. Es ist sehr bedenklich, wenn bei wichtigen Grundsatzentscheidungen 15% der gewählten Volksvertreter nicht anwesend sind.

Ahrensburg braucht die Nordtangente auf absehbare Zeit nicht!

Die aktuelle Verkehrs­situation ist augenscheinlich unkritisch. Der Verkehr auf der B75 am Schloss ist in den letzten Jahren zurückgegangen:

Von     21.200 Kfz/Tag     in 2001 (siehe GVP von 2002)
auf
      19.000 Kfz/Tag     in 2009 (Verkehrszählung aus 2009).

Die Erfahrungen mit den alten Prognosen lehren, dass keineswegs die dramatischen Steigerungen eintreten, die anscheinend schon in den Modellen der Verkehrsplaner angelegt sind. Das vorausgesagte Verkehrschaos wird ausbleiben.

Auch das Wirtschaftsargument zieht nicht. Kein Betrieb wird Ahrensburg wegen der fehlenden Nordtangente verlassen! Kein Betrieb wird wegen einer Nordtangente nach Ahrensburg ziehen! Das Gewerbegebiet ist über den Ostring und den Beimoorweg gut an die Autobahn angebunden. Besser geht es in Ahrensburg nicht.

Die Kosten der Nordtangente für Ahrensburg sind bis heute nicht vollständig auf dem Tisch. Es fehlen die Kosten für den Grunderwerb, die noch einmal mindestens 2 Mio. EUR betragen werden, sowie für Lärmschutzmaßnahmen. Realistisch betrachtet ist von Minimum 4,5 Mio. EUR auszugehen, die diese Straße Ahrensburg kosten wird. Die Gesamtkosten für den Steuerzahler – denn auch Fördermittel stammen vom Steuerzahler – liegen dann bei 8,5 Mio. EUR. Viel Geld, das Ahrensburg nicht hat. Schulden für eine Straße, die Ahrensburg nicht braucht.

Kosten und Nutzen sowie Vor- und Nachteile stehen in keinem vernünftigen Verhältnis!

Niemand soll glauben, dass wir aufgeben. Die endgültige Entscheidung ist noch nicht gefallen.

Wir werden weiter kämpfen!

16.01.2011

Masterplan Verkehr: Ergebnisse der Planfalluntersuchung

Herr Luft vom Büro Urbanus hat im Bau- und Planungsausschuss (BPA) am 12.01.2011 und im Forum Masterplan am 13.01.2011 die Ergebnisse der Planfalluntersuchungen vorgestellt. Die Präsentation finden Sie unter Präsentation Planfallergebnisse.

Die von der Wirtschaft vorgeschlagene Trassenführung über den Kornkamp und das Famila-Gelände wurde trotz anders lautenden Beschluss vom 17.11.2010 nicht geprüft. Was da wohl passiert ist?

Weitere Informationen dazu finden Sie unter: Presse

21.11.2010

Masterplan Verkehr: Trendszenario 2025 und Prüfung der Trasse über das Famila-Gelände

Herr Luft vom Büro Urbanus hat im Bau- und Planungsausschuss (BPA) am 17.11.2010 die Ergebnisse des Trendszenarios 2025 vorgestellt, d.h. eine Prognose der Verkehrssituation in Ahrensburg im Jahr 2025 wenn keine Veränderungen am Straßennetz vorgenommen werden. Die Präsentation aus der BPA-Sitzung finden Sie unter Präsentation Trendszenario.

Der Bau- und Planungsausschuss (BPA) hat in der gleichen Sitzung beschlossen, dass die von der Wirtschaft vorgeschlagene Trassenführung über den Kornkamp und das Famila-Gelände als weiterer Planfall / Ergänzung zum Planfall 3 geprüft werden soll.

Weitere Informationen dazu finden Sie unter: Presse

12.06.2010

Masterplan Verkehr: Bauausschuss beschließt zu untersuchende Planfälle – die Bürger bleiben außen vor

Der Bau- und Planungsausschuss (BPA) hat am 02.06.2010 beschlossen, welche Planfälle im Rahmen des Masterplan Verkehr untersucht werden sollen. Die Kuhlmoortrasse (Planfall 1) wurde aus der weiteren Betrachtung herausgenommen. Alle anderen Planfälle sollen untersucht werden. Details zu den Planfällen finden Sie unter Beschreibung der Planfälle (5,4 MB).

Mit untersucht werden auch verschiedene Varianten im Norden von Ahrensburg. Dabei sind unter anderem erstmals weiträumige Lösungen (siehe Planfälle 6 bis 8), wie unter anderem von uns gefordert. Das ist grundsätzlich gut.

Schlecht ist,...

dass einige der von den Bürgern im Forum Masterplan am 11.03.2010 vorgeschlagenen Planfälle für den Beschlussvorschlag so verändert wurden, dass ihre Wirksamkeit von vornherein verschlechtert wird (z.B. Weglassen der Südanbindung Kurt-Fischer-Straße im Planfall 6).

Richtig schlecht ist,...

dass der BPA seine Beratung vor der eigentlichen Sitzung nicht öffentlich durchgeführt hat und in der Sitzung den Bürgern nur noch der Beschluss verkündet wurde.
Das ist Hinterzimmer-Kungelei, die in Ahrensburg eigentlich der Vergangenheit angehören sollte.

Beides führt wieder einmal zu Vertrauensverlust beim Bürger und schadet der Akzeptanz des Masterplan Verkehr ganz erheblich.

Gegen interfraktionelle Abstimmung ist nichts einzuwenden. Diese darf aber nicht dazu führen, dass die gesamte inhaltliche Debatte zu den Planfällen unter Ausschluss der Öffentlichkeit stattfindet. Die Bürger haben ein Recht darauf zu erfahren, welche Positionen die Ausschussmitglieder / Fraktionen zu den einzelnen Punkten vertreten. Damit handelt der Bau- und Planungsausschuss in eklatantem Widerspruch zu dem von Politik und Verwaltung beim Masterplan Verkehr gemachten Versprechen der Bürgerbeteiligung und Transparenz.

Weitere Informationen dazu finden Sie unter: Presse

18.12.2009

Masterplan Verkehr: Ergebnisse der Verkehrserhebungen

Auf der Einwohnerversammlung am 15.12.2009 wurden von Herrn Luft vom Büro Urbanus die Zwischenergebnisse zu den Verkehrserhebungen und zum Verkehrsmodell vorgestellt. Die Folienpräsentation finden Sie unter: Präsentation Verkehrserhebungen

Die Verkehrserhebungen sind Teil des Masterplans Verkehr, der derzeit für die Stadt Ahrensburg erstellt wird. Die nächsten Schritte in dem Prozess sind:

  • Der Abschlussbericht zu den Verkehrserhebungen soll Ende Januar 2010 vorliegen.
  • Im Februar / März 2010 werden die Planfälle (z.B. Nordtangente) definiert, die anschließend im Verkehrsmodell gerechnet und bewertet werden.
  • Die Bewertung der Planfälle soll im Frühsommer 2010 vorliegen.

Frau Bürgermeisterin hat während der Einwohnerversammlung mehrfach zugesichert, dass die Bürger bei diesen nächsten Schritten frühzeitig informiert und eingebunden werden. Dies ist ausdrücklich zu begrüßen. Die Präsentation auf der Einwohnerversammlung war jedenfalls ein guter Schritt in diese Richtung.

Weitere Informationen dazu finden Sie unter: Presse

19.02.2009

Informationen zur Zukunftswerkstatt:

Mit der dritten Zukunftswerkstatt am 29.11.2008 ist die Zukunftswerkstatt Ahrensburg (vorerst) zu Ende gegangen.

Alle relevanten Informationen zur Zukunftswerkstatt, insbesondere die Protokolle und den Ergebnisbericht finden Sie unter http://www.zukunftswerkstatt-ahrensburg.de/.

Die Empfehlungen der Bürger aus der Zukunftswerkstatt liegen also vor. Jetzt sind die Stadt­verordneten gefragt, sich mit dem Ergebnissen auseinander zusetzen und über die einzelnen Vorschläge zu entscheiden, so dass diese Eingang in das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) und anschließend in den Flächennutzungsplan (F-Plan) finden können.

Die Beschlussvorlage der Verwaltung einschließlich der Anlagen finden Sie unter: Beschlussvorlage 2009 / 007.

18.01.2009

VIGA wächst

Die VIGA (Vereinigte Interessengemeinschaften Ahrensburg) ist weiter gewachsen. Der Bürger- und Grundeigentümerverein Waldgut Hagen e.V. mit gut 310 Mitgliedern ist der Dachorganisation der Ahrensburger Interessengemeinschaften beigetreten. Damit sind jetzt vier Interessengemeinschaften mit insgesamt rund 650 Mitgliedern in der VIGA organisiert.

Die VIGA freut sich, dass wir einen weiteren Verein für die Zusammenarbeit in der VIGA gewinnen konnten. Damit wird die Position der VIGA gestärkt und gleichzeitig zeigt es, dass der Ansatz der VIGA richtig ist.

Der Vorstand des Bürger- und Grundeigentümervereins Waldgut Hagen e.V., begründet den VIGA-Beitritt wie folgt: „Jedes Quartier hat seinen eigenen Charakter und seine speziellen Probleme, aber in einer Stadt von der Größe Ahrensburgs sind die Wechselwirkungen zwischen den Stadtteilen sehr groß. Da ist es wichtig über den eigenen Tellerrand hinaus zu sehen und stadtteilübergreifend zusammenzuarbeiten. Darum streben wir von der BGV Waldgut Hagen auch im Süden Ahrensburgs eine abgestimmte Zusammenarbeit mit der Bürgergemeinschaft am Hagen an. Der Einzel­kämpfer verliert, Teamwork ist gefragt. Die logische Konsequenz aus dieser Erkenntnis ist unsere Mitarbeit in der VIGA."

Weitere Informationen dazu finden Sie unter VIGA.